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X-WR-CALDESC:Hol dir jetzt alle Termine rund um Geschichte automatisch und 
 immer aktuell in deinen persönlichen Kalender. Ein redaktioneller Service
  von calovo.
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SUMMARY:Jagd auf Verfassungsfeinde | Der Radikalenerlass und seine Opfer
DESCRIPTION:Der Radikalenerlass und seine Opfer\n\nOb angehende Lehrer oder
  Postboten\, viele junge Leute hat der Verfassungsschutz in den 70er und 8
 0er Jahren politisch durchleuchtet. Grundlage: der sogenannte Radikalenerl
 ass\; er hat die Jagd auf Verfassungsfeinde ausgelöst. Die Opfer fühlten
  sich in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit angegriffen\, sprachen von Beruf
 sverboten. Auch Winfried Kretschmann\, heute Ministerpräsident von Baden-
 Württemberg\, war betroffen. Alle Parteien wollten den Staatsdienst damal
 s vor der rebellischen Jugend und der \"Gefahr aus dem Osten\" schützen. 
 Auch der damalige Bundeskanzler Willy Brandt. Rückblickend bewertete er d
 en Beschluss als großen Fehler. Doch bis heute zeigt die Politik kaum Int
 eresse an der Aufarbeitung. Gleichzeitig ist die Verteidigung unserer Demo
 kratie aktueller denn je.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/i
 mpressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-ent
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SUMMARY:Jagd auf Verfassungsfeinde | Der Radikalenerlass und seine Opfer
DESCRIPTION:Der Radikalenerlass und seine Opfer\n\nOb angehende Lehrer oder
  Postboten\, viele junge Leute hat der Verfassungsschutz in den 70er und 8
 0er Jahren politisch durchleuchtet. Grundlage: der sogenannte Radikalenerl
 ass\; er hat die Jagd auf Verfassungsfeinde ausgelöst. Die Opfer fühlten
  sich in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit angegriffen\, sprachen von Beruf
 sverboten. Auch Winfried Kretschmann\, heute Ministerpräsident von Baden-
 Württemberg\, war betroffen.\n Alle Parteien wollten den Staatsdienst dam
 als vor der rebellischen Jugend und der \"Gefahr aus dem Osten\" schützen
 . Auch der damalige Bundeskanzler Willy Brandt. Rückblickend bewertete er
  den Beschluss als großen Fehler. Doch bis heute zeigt die Politik kaum I
 nteresse an der Aufarbeitung. Gleichzeitig ist die Verteidigung unserer De
 mokratie aktueller denn je.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de
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SUMMARY:1933 - Folterkeller im Wohnquartier
DESCRIPTION:Anfang 1933: Die frisch an die Macht gekommenen Nationalsoziali
 sten überziehen Deutschland fast unmittelbar mit einer beispiellosen Terr
 orwelle. Politische Gegner verschwinden ohne Prozess\, auf unbestimmte Zei
 t\, in Folterkellern\, die schnell zu einer frühen Form von Konzentration
 slagern werden. Die Radio-Bremen-Dokumentation zeigt\, wie Tausende solche
 r Terrorzentralen entstehen im ganzen Reich\, oft mitten in Wohnquartieren
 \, vor aller Augen. Die Schreie der Gefolterten wehen zu den Wohnungen der
  Anwohner hinüber.\n Am 5. Juli 1933 holten ein SA-Mann und ein Polizist 
 den Einzelwarenhändler Albert Ortheiler aus seinem Geschäft in der Bochu
 mer Innenstadt. Angeblich hatte er Waren an Kommunisten verkauft. Im Kelle
 r der Hegelschule schlugen SA-Männer Albert Ortheiler tot. Sechs Menschen
  sind allein in diesem Bochumer Keller ermordet worden.\n In Bremen geriet
 en die vier Söhne der Familie Bücking ins Visier\, weil sie politische G
 egner der Nazis waren. Drei der Söhne gerieten in die erste Terrorwelle d
 er Nationalsozialisten und verschwanden in Folterkellern und frühen KZ\, 
 einer der Bücking-Söhne wurde nach Berlin verschleppt\, wo sich schon fr
 üh über hundert Folterkeller etabliert hatten.\n \"Das war auch Teil der
  damaligen Strategie und Taktik\, dass der frühe nationalsozialistische T
 error vor allen Augen stattfinden sollte\"\, sagt die Historikerin Irene v
 on Götz. Sie hat die Berliner Folterkeller akribisch recherchiert. Auch i
 n Sachsen ist die Geschichte des frühen Naziterrors gut erforscht\, allei
 n in diesem Bundesland gab es 112 Folterkeller und frühe KZ.\n Eines davo
 n: Die Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Zwischen März 1933 und
  August 1934 wurden 5.600 Menschen dorthin verschleppt und gefoltert\, etw
 a 40 von ihnen begingen Selbstmord oder wurden ermordet.\n Und doch gab es
  Widerstand gegen die Misshandlungen\, wenn auch nur von wenigen. Ausgerec
 hnet Polizisten\, Juristen und Gefängniswärter widersetzten sich in dies
 er Phase frühen Terrors den brutalen Maßnahmen und konnten sogar kleine 
 Erfolge erzielen\, auch wenn sie letztendlich am System nichts ändern kon
 nten.\n Die Erinnerung an diese frühen Lager wurde überdeckt von den Ver
 brechen in den riesigen Vernichtungslagern im Osten. Doch will man wissen\
 , wie der Rechtstaat ausgehebelt wurde\, muss die Geschichte der frühen L
 ager in den Fokus rücken. Auch wegen der zahlreichen Opfer\, die in den L
 agern ihr Leben ließen oder physisch und psychisch gebrochen wurden.\n Al
 bert Ortheiler war der erste jüdische Bürger Bochums\, der von den neuen
  Machthabern ermordet wurde. Doch noch geriet er nicht als Jude in die Mü
 hle der Vernichtung\, sondern als vermeintlicher Gegner des Nationalsozial
 ismus. Die frühen Lager waren Lager der politischen Rache\, ihre Zeit gin
 g bis etwa 1935/36. Bis dahin war der Widerstand gegen die Nazis weitgehen
 d gebrochen und der Terror suchte sich neue Opfer.\n\n\n\n\nAnbieter-Impre
 ssum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitun
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SUMMARY:Osteuropa nach dem Holocaust | Vom Verschwinden der Schtetl
DESCRIPTION:Vom Verschwinden der Schtetl\n\nEin Kriegsziel der Nazis waren 
 die reichen Kornkammern der Ukraine. Ausgerechnet dort stießen die Nazis 
 auf Millionen osteuropäische Juden\, die in kleinen Städtchen\, den Scht
 etln\, oft ein sehr traditionelles\, religiöses Leben führten. Noch bevo
 r das systematische Morden in den großen Vernichtungslagern wie Auschwitz
  begann\, ermordeten Sonderkommandos der Nazis in diesem \"Holocaust durch
  Kugeln\" rund zwei Millionen Menschen\, schätzt man heute. Die Radio-Bre
 men-Dokumentation \"Osteuropa nach dem Holocaust - vom Verschwinden der Sc
 htetl\" reist zu den letzten noch existierenden Schauplätzen einer ehemal
 s reichen jüdischen Kultur\, aber auch eines monströsen Verbrechens.\n R
 ivka Yoselevska gehört zu denen\, die erschossen wurden\, aber sie konnte
  sich aus der Grube befreien und als eine der wenigen Überlebenden vom Ma
 ssenmord berichten\, der vieltausendfach in Osteuropa stattgefunden hat. \
 "Dann wurde ich erschossen\,\" erzählt sie in einem Interview von 1981. \
 "Ich fiel in die Grube\, immer mehr Körper fielen auf mich. Ich hatte das
  Gefühl\, ich ertrinke. Ertrinke im Blut der eigenen Leute.\" 95 % der Ju
 den Galiziens\, heute gelegen in Südpolen und der Westukraine\, wurden so
  in Gruben \"geschossen\". Zurück blieben blutdurchtränkte Erde\, tausen
 de Massengräber und verwaiste Schtetl. Hunderte Synagogen und Friedhöfe 
 fielen der Vernichtungswut der Deutschen zum Opfer\, doch vieles blieb auc
 h einfach stehen.\n \"Die Menschen leben buchstäblich auf diesem Blut\, d
 as dort vergossen ist und leben auch oft mit dem Wissen\, dass ihre Eltern
  oder Großeltern da mitgemacht haben. Dass sie womöglich in einem jüdis
 chen Haus wohnen\, dass sie womöglich jüdische Möbel haben\, einen jüd
 ischen Tisch oder eine jüdische Decke\"\, sagt Magdalena Waligórska\, Ex
 pertin für osteuropäische Geschichte.\n Christian Herrmann\, Autor aus K
 öln\, bereist schon seit Jahren die jüdischen Schtetl in Osteuropa und f
 otografiert\, was von ihnen übrigblieb. In den Synagogen befinden sich he
 ute Turnhallen\, Kinos oder eine Schnapsfabrik. Fanden die Häuser keine N
 achnutzung\, fielen sie in sich zusammen und wurden oft abgerissen. Heute 
 ist vom ehemals blühenden jüdischen Leben in Osteuropa fast nichts mehr 
 übrig. Gibt es noch Rabbiner\, kommen sie oft aus Israel oder den USA\, s
 ie haben Mühe\, mehr als die zehn Männer\, die dafür nötig sind\, zu e
 inem Gottesdienst zusammen zu bekommen.\n Dennoch gibt es viele Menschen i
 n Osteuropa\, die sich um den Erhalt des jüdischen Erbes bemühen. So ver
 sucht zum Beispiel Sasha Nazar\, die Jakob Glanzer Schul zu retten\, eine 
 der letzten Synagogen im ehemaligen Lemberg\, heute dem ukrainischen Lwiw.
 \n Viele Massengräber sind bis heute unbekannt und das Erbe der Schtetl i
 st massiv bedroht. In ein paar Jahren werden weitere Synagogen und histori
 sche Häuser der jüdischen Bevölkerung verschwunden sein.\n\n\n\n\nAnbie
 ter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen?
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 r.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Ka
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SUMMARY:Interrail. Die beste Reise meines Lebens
DESCRIPTION:Am 1. März 2022 feiert eine Erfindung ihren 50. Geburtstag\, d
 ie Eltern schlaflose Nächte bescherte und ihren Kindern das Tor nach Euro
 pa in eine unbekannte Welt öffnete: das Interrail-Ticket. Einen Monat lan
 g mit dem Zug durch 21 Länder fahren können - egal wohin\, egal wie weit
 ! Für die allermeisten ein Gefühl von Freiheit\, Abenteuer und ein Hauch
  von Völkerverständigung.\n Bernd Baumhold aus Bochum war gleich im erst
 en Jahr dabei. \"Wir waren Hippies\"\, sagt sein Freund Vasilios Liolios. 
 \"Aber in Griechenland hießen wir nur die Yeahyeahis\, nach dem berühmte
 n Beatles-Album von 1964\, \"Yeah! Yeah! Yeah! - A Hard Days Night.\" Am E
 nde ihrer Interrail-Reise wird Vasilios von griechischen Militärs verhaft
 et\, denn 1972 war Griechenland noch Diktatur und der junge Deutsch-Griech
 e sollte seinen Militärdienst im Süden leisten. Sein Ende einer abenteue
 rlichen Zugreise.\n Michael Achilles aus Ludwigsburg zog erst zwei Jahrzeh
 nte später los. Da sind er und seine Freunde gerade mal 15 Jahre alt. Dik
 taturen gab es in Südeuropa zwar nicht mehr\, aber sehr dunkle Nächte am
  Strand\, Taschendiebe\, den ersten Joint\, die erste Freundin. Geblieben 
 ist für ihn bis heute \"dieses Gefühl von Freiheit\, wenn ich das Geräu
 sch von Bahnschienen höre\, dieses Tamtam-Tamtam.\"\n Das DDR-Pendant zu 
 Interrail hieß Jugendtourist. Es war von der FDJ organisiert und nicht ha
 lb so wild. Aber auch da gab es einen \"Schnellkurs im Erwachsenwerden\"\,
  wie es Robert Conrad im Rückblick nennt. Nur durch Zufall kam der Fotogr
 af 1985 mit seinem Freund Thomas Frick zum begehrten Jugendtourist-Program
 m. Eigentlich war die Reise eine Belohnung für Fricks Freundin gewesen\, 
 die Stasi-Spitzel war. Doch die wurde krank und so durfte Conrad nachrück
 en - der Beginn eines wilden Abenteuers in der Sowjetunion.\n Für seine D
 okumentation \"Interrail\" trifft Autor Hauke Wendler Interrailer\, die he
 ute oft graue Haare haben und ein durchaus geordnetes Leben führen. Gemei
 nsam mit ihnen begibt sich er sich auf eine spannende und sehr unterhaltsa
 me Reise. Es geht um wochenlanges Leben aus dem Rucksack\, Tütensuppen un
 d Schlafplätze auf Bahnhöfen\, im Gang des Nachtzuges oder an Feldhecken
 . Manche Nacht endete abrupt und mit einem trockenen Satz: \"Verschwindet 
 aus meinem Garten.\" Für sie alle jedoch bleibt die Interrailzeit vor all
 em eins: \"Die beste Reise meines Lebens!\" So sieht es auch Jeannette Eik
 enberg bis heute. 1992 zog sie mit ihrer Schwester los\, kurz nach der Wen
 de. Zuvor versuchte ihre Mutter sie mit Bestechungsversuchen - einer Reise
  nach Amerika - davon abzuhalten. Vergeblich.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum:
  https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: ca
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SUMMARY:Vergessene Grenze
DESCRIPTION:Die Grenze zwischen der Tschechoslowakei auf der einen und der 
 BRD und Österreich auf der anderen Seite ist ein gefährlicher Ort. Auf d
 en insgesamt 809 Kilometern kommen von 1945 bis 1989 über tausend Mensche
 n ums Leben. Damit hält dieser Grenzabschnitt den traurigen Rekord der t
 ödlichsten Grenze im Kalten Krieg. Die Geschichte eines mörderischen Bol
 lwerks\, das fernab der Berliner Mauer seine Opfer fordert. Erstmals im De
 utschen Fernsehen wird die Geschichte des \"Eisernen Vorhangs\" aus beiden
  Perspektiven erzählt. Dafür hat ein internationales Team jahrelang geme
 insam recherchiert: Geschichten von Grenzsoldaten\, Fliehenden\, Überlebe
 nden und Menschen\, die Familienangehörige verloren haben. Und von denen\
 , die dafür verantwortlich sind.\n 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vo
 rhangs sollen die Opfer der Grenze späte Gerechtigkeit erfahren und die T
 odesschützen bestraft werden. Mord verjährt schließlich nie. Nach inten
 siver Aktenforschung bringt im Jahr 2019 die NGO Platform of European Memo
 ry and Conscience mehrere solcher Fälle bei der tschechischen und der deu
 tschen Staatsanwaltschaft zur Anzeige. Für die BRD ist die Staatsanwaltsc
 haft Weiden zuständig\, auf tschechischer Seite die Staatsanwaltschaft Pr
 ag 1.\n In enger Kooperation ermitteln sie als Joint Investigation Team za
 hlreiche Fälle. Einer davon ist der des damals 18-jährigen Hartmut Tautz
 . 1986 wird er in der Nähe von Bratislava bei seinem Fluchtversuch von Wa
 chhunden angefallen und schwer verletzt. Die herbeigeeilten Grenzsoldaten 
 verhören den Verletzten\, anstatt ihm zu helfen. So verblutet Hartmut Tau
 tz noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine Schwester Carola Tautz-Bär hof
 ft mit Hilfe der neuen Ermittlungen\, dass sich die Täter endlich verantw
 orten müssen. Auch andere Opfer und Angehörige hoffen nun\, dass die Wah
 rheit hinter vielen bislang ungeklärten Todesfällen im Grenzgebiet ans L
 icht kommt.\n Die Flucht in den Westen ist für viele der letzte verzweife
 lte Ausweg. Prof. Barbara Stelzl-Marx\, Leiterin des Instituts für Kriegs
 folgenforschung in Graz\, legt dar\, wie totalitäre Rahmenbedingungen die
  individuelle Freiheit so sehr beeinträchtigen\, dass Menschen bereit sin
 d\, alles aufs Spiel zu setzen. Die Fluchtmittel sind vielfältig: Mit Hil
 fe eines Schleusers über die grüne Grenze\, mit der Waffe in der Hand vo
 rbei an Grenzposten\, mit einer selbstgebauten Seilrutsche über das Stark
 stromkabel oder wie die Maulwürfe unter der Grenze hindurch. Mit dem Mut 
 der Verzweiflung\, der Freiheit entgegen.\n Die Grenzanlagen\, die die dam
 alige Tschechoslowakei von den westlichen Ländern abtrennen\, sind teilwe
 ise zwölf Kilometer breit\, mit Selbstschussanlagen\, Hochspannungszäune
 n\, attackierenden Hunden und Stacheldrahtrollen versehen.\n Unbekanntes\,
  überraschendes und sehr eindrückliches Archivmaterial zeigt\, wie abges
 chottet und unabhängig die jeweils andere Seite während des Kalten Krieg
 es lebte. Beide Seiten\, Ost und West\, wussten über Jahrzehnte nur wenig
  über das Leben\, den Alltag der Menschen auf der anderen Seite. Weil sie
  nur selektiv informiert wurden - und bisweilen sicher auch manipuliert.\n
  Dass Menschen im Westen die CSSR als vergleichsweise \"liberale Diktatur\
 " wahrnahmen\, und als Heimat von Maulwurf\, Pan Tau und zahlreicher roman
 tischer Märchenfilme. Dass im Osten viele Menschen gar nicht so sehr mit 
 dem Regime haderten und sehnsüchtig gen Westen blickten\, sondern sich mi
 t ihrem Alltag arrangierten.\n Beinahe 30 Jahre hat es gedauert\, bis sich
  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen drei Ländern mit diese
 n Todesfällen befasst und vorsichtig eine länderübergreifende Zusammena
 rbeit begonnen haben. Gemeinsam haben sie versucht herauszufinden\, warum 
 gerade dieser Teil der jüngeren europäischen Geschichte so vernachlässi
 gt wurde.\n Die Dokumentation erzählt die Geschichten von Grenzsoldaten\,
  von Fliehenden\, von Überlebenden und von Menschen\, die Familienangehö
 rige verloren haben. Und von denen\, die dafür verantwortlich sind. Sie e
 rzählt von Ermittlern\, Staatsanwälten und Historikern\, die die Verbrec
 hen an der...
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SUMMARY:Vergessene Grenze
DESCRIPTION:Die Grenze zwischen der Tschechoslowakei auf der einen und der 
 BRD und Österreich auf der anderen Seite ist ein gefährlicher Ort. Auf d
 en insgesamt 809 Kilometern kommen von 1945 bis 1989 über tausend Mensche
 n ums Leben. Damit hält dieser Grenzabschnitt den traurigen Rekord der t
 ödlichsten Grenze im Kalten Krieg. Die Geschichte eines mörderischen Bol
 lwerks\, das fernab der Berliner Mauer seine Opfer fordert. Erstmals im De
 utschen Fernsehen wird die Geschichte des \"Eisernen Vorhangs\" aus beiden
  Perspektiven erzählt. Dafür hat ein internationales Team jahrelang geme
 insam recherchiert: Geschichten von Grenzsoldaten\, Fliehenden\, Überlebe
 nden und Menschen\, die Familienangehörige verloren haben. Und von denen\
 , die dafür verantwortlich sind. 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorh
 angs sollen die Opfer der Grenze späte Gerechtigkeit erfahren und die Tod
 esschützen bestraft werden. Mord verjährt schließlich nie. Nach intensi
 ver Aktenforschung bringt im Jahr 2019 die NGO Platform of European Memory
  and Conscience mehrere solcher Fälle bei der tschechischen und der deuts
 chen Staatsanwaltschaft zur Anzeige. Für die BRD ist die Staatsanwaltscha
 ft Weiden zuständig\, auf tschechischer Seite die Staatsanwaltschaft Prag
  1. In enger Kooperation ermitteln sie als Joint Investigation Team zahlre
 iche Fälle. Einer davon ist der des damals 18-jährigen Hartmut Tautz. 19
 86 wird er in der Nähe von Bratislava bei seinem Fluchtversuch von Wachhu
 nden angefallen und schwer verletzt. Die herbeigeeilten Grenzsoldaten verh
 ören den Verletzten\, anstatt ihm zu helfen. So verblutet Hartmut Tautz n
 och auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine Schwester Carola Tautz-Bär hofft m
 it Hilfe der neuen Ermittlungen\, dass sich die Täter endlich verantworte
 n müssen. Auch andere Opfer und Angehörige hoffen nun\, dass die Wahrhei
 t hinter vielen bislang ungeklärten Todesfällen im Grenzgebiet ans Licht
  kommt. Die Flucht in den Westen ist für viele der letzte verzweifelte Au
 sweg. Prof. Barbara Stelzl-Marx\, Leiterin des Instituts für Kriegsfolgen
 forschung in Graz\, legt dar\, wie totalitäre Rahmenbedingungen die indiv
 iduelle Freiheit so sehr beeinträchtigen\, dass Menschen bereit sind\, al
 les aufs Spiel zu setzen. Die Fluchtmittel sind vielfältig: Mit Hilfe ein
 es Schleusers über die grüne Grenze\, mit der Waffe in der Hand vorbei a
 n Grenzposten\, mit einer selbstgebauten Seilrutsche über das Starkstromk
 abel oder wie die Maulwürfe unter der Grenze hindurch. Mit dem Mut der Ve
 rzweiflung\, der Freiheit entgegen. Die Grenzanlagen\, die die damalige Ts
 chechoslowakei von den westlichen Ländern abtrennen\, sind teilweise zwö
 lf Kilometer breit\, mit Selbstschussanlagen\, Hochspannungszäunen\, atta
 ckierenden Hunden und Stacheldrahtrollen versehen. Unbekanntes\, überrasc
 hendes und sehr eindrückliches Archivmaterial zeigt\, wie abgeschottet un
 d unabhängig die jeweils andere Seite während des Kalten Krieges lebte. 
 Beide Seiten\, Ost und West\, wussten über Jahrzehnte nur wenig über das
  Leben\, den Alltag der Menschen auf der anderen Seite. Weil sie nur selek
 tiv informiert wurden - und bisweilen sicher auch manipuliert. Dass Mensch
 en im Westen die CSSR als vergleichsweise \"liberale Diktatur\" wahrnahmen
 \, und als Heimat von Maulwurf\, Pan Tau und zahlreicher romantischer Mär
 chenfilme. Dass im Osten viele Menschen gar nicht so sehr mit dem Regime h
 aderten und sehnsüchtig gen Westen blickten\, sondern sich mit ihrem Allt
 ag arrangierten. Beinahe 30 Jahre hat es gedauert\, bis sich Wissenschaftl
 erinnen und Wissenschaftler in allen drei Ländern mit diesen Todesfällen
  befasst und vorsichtig eine länderübergreifende Zusammenarbeit begonnen
  haben. Gemeinsam haben sie versucht herauszufinden\, warum gerade dieser 
 Teil der jüngeren europäischen Geschichte so vernachlässigt wurde. Die 
 Dokumentation erzählt die Geschichten von Grenzsoldaten\, von Fliehenden\
 , von Überlebenden und von Menschen\, die Familienangehörige verloren ha
 ben. Und von denen\, die dafür verantwortlich sind. Sie erzählt von Ermi
 ttlern\, Staatsanwälten und Historikern\, die die Verbrechen an der Grenz
 e...
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 r.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Ka
 lender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Osteuropa nach dem Holocaust | Vom Verschwinden der Schtetl
DESCRIPTION:Vom Verschwinden der Schtetl\n\nEin Kriegsziel der Nazis waren 
 die reichen Kornkammern der Ukraine. Ausgerechnet dort stießen die Nazis 
 auf Millionen osteuropäische Juden\, die in kleinen Städtchen\, den Scht
 etln\, oft ein sehr traditionelles\, religiöses Leben führten. Noch bevo
 r das systematische Morden in den großen Vernichtungslagern wie Auschwitz
  begann\, ermordeten Sonderkommandos der Nazis in diesem \"Holocaust durch
  Kugeln\" rund zwei Millionen Menschen\, schätzt man heute. Die Radio-Bre
 men-Dokumentation \"Osteuropa nach dem Holocaust - vom Verschwinden der Sc
 htetl\" reist zu den letzten noch existierenden Schauplätzen einer ehemal
 s reichen jüdischen Kultur\, aber auch eines monströsen Verbrechens.\n R
 ivka Yoselevska gehört zu denen\, die erschossen wurden\, aber sie konnte
  sich aus der Grube befreien und als eine der wenigen Überlebenden vom Ma
 ssenmord berichten\, der vieltausendfach in Osteuropa stattgefunden hat. \
 "Dann wurde ich erschossen\,\" erzählt sie in einem Interview von 1981. \
 "Ich fiel in die Grube\, immer mehr Körper fielen auf mich. Ich hatte das
  Gefühl\, ich ertrinke. Ertrinke im Blut der eigenen Leute.\" 95 % der Ju
 den Galiziens\, heute gelegen in Südpolen und der Westukraine\, wurden so
  in Gruben \"geschossen\". Zurück blieben blutdurchtränkte Erde\, tausen
 de Massengräber und verwaiste Schtetl. Hunderte Synagogen und Friedhöfe 
 fielen der Vernichtungswut der Deutschen zum Opfer\, doch vieles blieb auc
 h einfach stehen.\n \"Die Menschen leben buchstäblich auf diesem Blut\, d
 as dort vergossen ist und leben auch oft mit dem Wissen\, dass ihre Eltern
  oder Großeltern da mitgemacht haben. Dass sie womöglich in einem jüdis
 chen Haus wohnen\, dass sie womöglich jüdische Möbel haben\, einen jüd
 ischen Tisch oder eine jüdische Decke\"\, sagt Magdalena Waligórska\, Ex
 pertin für osteuropäische Geschichte.\n Christian Herrmann\, Autor aus K
 öln\, bereist schon seit Jahren die jüdischen Schtetl in Osteuropa und f
 otografiert\, was von ihnen übrigblieb. In den Synagogen befinden sich he
 ute Turnhallen\, Kinos oder eine Schnapsfabrik. Fanden die Häuser keine N
 achnutzung\, fielen sie in sich zusammen und wurden oft abgerissen. Heute 
 ist vom ehemals blühenden jüdischen Leben in Osteuropa fast nichts mehr 
 übrig. Gibt es noch Rabbiner\, kommen sie oft aus Israel oder den USA\, s
 ie haben Mühe\, mehr als die zehn Männer\, die dafür nötig sind\, zu e
 inem Gottesdienst zusammen zu bekommen.\n Dennoch gibt es viele Menschen i
 n Osteuropa\, die sich um den Erhalt des jüdischen Erbes bemühen. So ver
 sucht zum Beispiel Sasha Nazar\, die Jakob Glanzer Schul zu retten\, eine 
 der letzten Synagogen im ehemaligen Lemberg\, heute dem ukrainischen Lwiw.
 \n Viele Massengräber sind bis heute unbekannt und das Erbe der Schtetl i
 st massiv bedroht. In ein paar Jahren werden weitere Synagogen und histori
 sche Häuser der jüdischen Bevölkerung verschwunden sein.\n\n\n\n\nAnbie
 ter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen?
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DESCRIPTION:Aktuell keine weiteren Details zu dieser Ausstrahlung verfügba
 r.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Ka
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SUMMARY:Die Romika-Story
DESCRIPTION:Segelschuhe\, Gummistiefel oder Pantoffel - seit 100 stehen die
 se Schuhe für eine Erfolgsgeschichte: Romika\, der Name hat bis heute ein
 e große Strahlkraft. Doch es gibt ein dunkles Kapitel\, das lange verschw
 iegen wurde. Denn Romika steht auch beispielhaft für die Ausplünderung z
 ahlloser jüdischer Unternehmen während der Nazi-Herrschaft.\n Hinter dem
  großen Namen steckt die dramatische Geschichte des rheinischen Schuhpion
 iers Hans Rollmann. Mit zahlreichen Patenten gelang ihm in den 1920er Jahr
 en der große Erfolg auf dem deutschen Schuhmarkt. Selbst nach der großen
  Wirtschaftskrise 1929/30 arbeiteten in den Fabriken in Köln und Trier no
 ch mehr als tausend Menschen.\n Doch nach der Machtergreifung wurde Rollma
 nns jüdischer Glaube zur Bedrohung für ihn und sein Unternehmen. Rohstof
 f-Boykott und Exportverbote trieben Romika in den Ruin. Rollmann hatte kei
 ne Chance. 1936 übernahm dann ein neuer Geschäftsführer das lukrative U
 nternehmen: Hellmuth Lemm profitierte dabei von Großaufträgen der Wehrma
 cht. Und mit Hilfe ukrainischer Zwangsarbeiterinnen konnten die Lohnkosten
  gedrückt werden.\n Hans Rollmann dagegen rettete sich nach Brüssel. Doc
 h als die Wehrmacht dann im Zweiten Weltkrieg auch in Belgien einfiel\, fl
 üchtete die Familie nach Calais. Von dort ging es nicht weiter\, kein Sch
 iff nahm sie auf. Hans Rollmann und seine Frau Marie sahen keinen Ausweg m
 ehr und nahmen sich das Leben. Ihrer Schwiegertochter gelang mit ihrer zwe
 ijährigen Tochter die Flucht über Lissabon nach Amerika.\n Nach Kriegsen
 de wollte man die Nazizeit möglichst schnell vergessen. Romika tragen: Wo
 hlbehagen wurde zum Slogan gepflegter Häuslichkeit. Die zweite Generation
  der Lemms führte nun bei Romika die Geschäfte und zählte später zu de
 n 400 reichsten deutschen Familien. 1986 wurde das 50-jährige Jubiläum g
 roß gefeiert. Kein Wort allerdings von der eigentlichen Geschichte\, die 
 ja im Jahr 1921 begann. Heute gehört Romika zu Europas größtem Schuhkon
 zern Deichmann.\n Erst in den letzten Jahren kommt nach und nach die ganze
  Romika-Geschichte ans Licht. Es ist Hans Rollmanns Urenkel\, der mehr wis
 sen will über die Familien- und Firmengeschichte. Autorin Renate Werner h
 at die Initiative von Carl Liedermann aufgegriffen und ihn mehrmals auf se
 iner Spurensuche in Deutschland begleitet. Für diesen Film hat sie ein Tr
 effen mit dem ehemaligen Geschäftsführer Björn Lemm vorbereitet und daz
 u mit Zeitzeugen an den Originalschauplätzen gedreht. Entstanden ist ein 
 einzigartiges Dokument der Geschichte eines großen deutschen Unternehmens
 .\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kal
 ender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Die Romika-Story
DESCRIPTION:Segelschuhe\, Gummistiefel oder Pantoffel - seit 100 stehen die
 se Schuhe für eine Erfolgsgeschichte: Romika\, der Name hat bis heute ein
 e große Strahlkraft. Doch es gibt ein dunkles Kapitel\, das lange verschw
 iegen wurde. Denn Romika steht auch beispielhaft für die Ausplünderung z
 ahlloser jüdischer Unternehmen während der Nazi-Herrschaft.\n Hinter dem
  großen Namen steckt die dramatische Geschichte des rheinischen Schuhpion
 iers Hans Rollmann. Mit zahlreichen Patenten gelang ihm in den 1920er Jahr
 en der große Erfolg auf dem deutschen Schuhmarkt. Selbst nach der großen
  Wirtschaftskrise 1929/30 arbeiteten in den Fabriken in Köln und Trier no
 ch mehr als tausend Menschen.\n Doch nach der Machtergreifung wurde Rollma
 nns jüdischer Glaube zur Bedrohung für ihn und sein Unternehmen. Rohstof
 f-Boykott und Exportverbote trieben Romika in den Ruin. Rollmann hatte kei
 ne Chance. 1936 übernahm dann ein neuer Geschäftsführer das lukrative U
 nternehmen: Hellmuth Lemm profitierte dabei von Großaufträgen der Wehrma
 cht. Und mit Hilfe ukrainischer Zwangsarbeiterinnen konnten die Lohnkosten
  gedrückt werden.\n Hans Rollmann dagegen rettete sich nach Brüssel. Doc
 h als die Wehrmacht dann im Zweiten Weltkrieg auch in Belgien einfiel\, fl
 üchtete die Familie nach Calais. Von dort ging es nicht weiter\, kein Sch
 iff nahm sie auf. Hans Rollmann und seine Frau Marie sahen keinen Ausweg m
 ehr und nahmen sich das Leben. Ihrer Schwiegertochter gelang mit ihrer zwe
 ijährigen Tochter die Flucht über Lissabon nach Amerika.\n Nach Kriegsen
 de wollte man die Nazizeit möglichst schnell vergessen. Romika tragen: Wo
 hlbehagen wurde zum Slogan gepflegter Häuslichkeit. Die zweite Generation
  der Lemms führte nun bei Romika die Geschäfte und zählte später zu de
 n 400 reichsten deutschen Familien. 1986 wurde das 50-jährige Jubiläum g
 roß gefeiert. Kein Wort allerdings von der eigentlichen Geschichte\, die 
 ja im Jahr 1921 begann. Heute gehört Romika zu Europas größtem Schuhkon
 zern Deichmann.\n Erst in den letzten Jahren kommt nach und nach die ganze
  Romika-Geschichte ans Licht. Es ist Hans Rollmanns Urenkel\, der mehr wis
 sen will über die Familien- und Firmengeschichte. Autorin Renate Werner h
 at die Initiative von Carl Liedermann aufgegriffen und ihn mehrmals auf se
 iner Spurensuche in Deutschland begleitet. Für diesen Film hat sie ein Tr
 effen mit dem ehemaligen Geschäftsführer Björn Lemm vorbereitet und daz
 u mit Zeitzeugen an den Originalschauplätzen gedreht. Entstanden ist ein 
 einzigartiges Dokument der Geschichte eines großen deutschen Unternehmens
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 ender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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 se Schuhe für eine Erfolgsgeschichte: Romika\, der Name hat bis heute ein
 e große Strahlkraft. Doch es gibt ein dunkles Kapitel\, das lange verschw
 iegen wurde. Denn Romika steht auch beispielhaft für die Ausplünderung z
 ahlloser jüdischer Unternehmen während der Nazi-Herrschaft.\n Hinter dem
  großen Namen steckt die dramatische Geschichte des rheinischen Schuhpion
 iers Hans Rollmann. Mit zahlreichen Patenten gelang ihm in den 1920er Jahr
 en der große Erfolg auf dem deutschen Schuhmarkt. Selbst nach der großen
  Wirtschaftskrise 1929/30 arbeiteten in den Fabriken in Köln und Trier no
 ch mehr als tausend Menschen.\n Doch nach der Machtergreifung wurde Rollma
 nns jüdischer Glaube zur Bedrohung für ihn und sein Unternehmen. Rohstof
 f-Boykott und Exportverbote trieben Romika in den Ruin. Rollmann hatte kei
 ne Chance. 1936 übernahm dann ein neuer Geschäftsführer das lukrative U
 nternehmen: Hellmuth Lemm profitierte dabei von Großaufträgen der Wehrma
 cht. Und mit Hilfe ukrainischer Zwangsarbeiterinnen konnten die Lohnkosten
  gedrückt werden.\n Hans Rollmann dagegen rettete sich nach Brüssel. Doc
 h als die Wehrmacht dann im Zweiten Weltkrieg auch in Belgien einfiel\, fl
 üchtete die Familie nach Calais. Von dort ging es nicht weiter\, kein Sch
 iff nahm sie auf. Hans Rollmann und seine Frau Marie sahen keinen Ausweg m
 ehr und nahmen sich das Leben. Ihrer Schwiegertochter gelang mit ihrer zwe
 ijährigen Tochter die Flucht über Lissabon nach Amerika.\n Nach Kriegsen
 de wollte man die Nazizeit möglichst schnell vergessen. Romika tragen: Wo
 hlbehagen wurde zum Slogan gepflegter Häuslichkeit. Die zweite Generation
  der Lemms führte nun bei Romika die Geschäfte und zählte später zu de
 n 400 reichsten deutschen Familien. 1986 wurde das 50-jährige Jubiläum g
 roß gefeiert. Kein Wort allerdings von der eigentlichen Geschichte\, die 
 ja im Jahr 1921 begann. Heute gehört Romika zu Europas größtem Schuhkon
 zern Deichmann.\n Erst in den letzten Jahren kommt nach und nach die ganze
  Romika-Geschichte ans Licht. Es ist Hans Rollmanns Urenkel\, der mehr wis
 sen will über die Familien- und Firmengeschichte. Autorin Renate Werner h
 at die Initiative von Carl Liedermann aufgegriffen und ihn mehrmals auf se
 iner Spurensuche in Deutschland begleitet. Für diesen Film hat sie ein Tr
 effen mit dem ehemaligen Geschäftsführer Björn Lemm vorbereitet und daz
 u mit Zeitzeugen an den Originalschauplätzen gedreht. Entstanden ist ein 
 einzigartiges Dokument der Geschichte eines großen deutschen Unternehmens
 .\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kal
 ender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Schwarz rot grün - Die Geschichte der deutschen Umweltpolitik
DESCRIPTION:Straßen voller Autos und rauchende Schornsteine - das sind in 
 Nachkriegs-Deutschland Symbole des Fortschritts. Die Deutschen nehmen Smog
  und verschmutzte Flüsse billigend in Kauf. Hauptsache\, die Wirtschaft w
 ächst. Doch als Luft und Wasser immer schmutziger werden\, lassen sich di
 e Probleme nicht mehr ignorieren. \"Der Himmel über der Ruhr muss wieder 
 blau werden!\"\, fordert Willy Brandt 1961 in seinem Wahlkampf. Seine sozi
 al-liberale Regierung setzt zu Beginn der 70er Jahre ein Sofortprogramm f
 ür den Schutz von Luft und Wasser auf. Mit der Ölkrise wird dieser Polit
 ik ein schwerer Dämpfer verpasst: Während der Rezession treten die Inter
 essen der Industrie erneut in den Vordergrund. 1983 überrascht Schwarz-Ge
 lb unter Helmut Kohl mit einer ambitionierten Luftreinhaltepolitik - eine 
 Reaktion auf den Wahlerfolg der Grünen\, die zum ersten Mal in den Bundes
 tag eingezogen sind. Mit neuen Regelungen ergreift die Politik Maßnahmen\
 , die Deutschland in Europa zum Vorreiter für saubere Luft machen.\n In d
 er DDR steht der Naturschutz schon in den 60ern in der Verfassung - doch d
 as ist nur Fassade. Erich Honecker will über die Umweltpolitik die intern
 ationale Anerkennung der DDR vorantreiben. Zugleich leugnet die SED\, dass
  gravierende Umweltprobleme überhaupt existieren. Dabei sind Smog\, Walds
 terben und Wasserverschmutzung an vielen Orten unübersehbar. Immer mehr B
 ürgerinnen und Bürger wollen die erschreckenden Zustände nicht länger 
 hinnehmen. Ihre Demonstrationen und Baumpflanzaktionen werden zu einer der
  Keimzellen des friedlichen Widerstands.\n Nach der Wiedervereinigung zeig
 t sich das dramatische Ausmaß der Umweltschäden in den neuen Bundesländ
 ern. Doch wirtschaftliche Belange stehen wieder einmal an erster Stelle. A
 ndere Industriestaaten überholen die Bundesrepublik mit ihren Nachhaltigk
 eitsstrategien. Immer häufiger drohen der Bundesregierung Sanktionsmaßna
 hmen der EU\, weil sie Umweltschutzregelungen nicht umsetzt. Alois Glück\
 , damals Staatssekretär im bayerischen Umweltministerium\, bedauert die V
 ersäumnisse: \"Mit dem Rückblick muss ich sagen\, dass wir\, unsere Gene
 ration\, dabei mächtig versagt hat auf Kosten jetzt der jungen Generation
  und der Nachkommen.\"\n Als 2005 mit Angela Merkel eine ehemalige Umweltm
 inisterin Kanzlerin wird\, gilt sie rasch als \"Klima-Kanzlerin\". Doch au
 sgerechnet sie macht den Atom-Ausstieg zunächst wieder rückgängig - bis
  der GAU von Fukushima auch die promovierte Physikerin zur Abkehr von der 
 Kernenergie bewegt. Deutschland bleibt ein ambivalentes Land\, was Umwelts
 chutz betrifft: mal wegweisend\, mal Musterschüler\, und dann doch wieder
  den Schlüsselindustrien treu.\n \"Schwarz Rot Grün\" beleuchtet die Ent
 wicklung der deutschen Umweltpolitik vom Wirtschaftswunder bis heute - mit
  wichtigen Playern von damals\, wie den ehemaligen Umweltministern Klaus T
 öpfer und Jürgen Trittin.\n Wir zeigen\, wie BürgerInnen für \"ihre\" 
 Umwelt kämpften\, gegen erhebliche Widerstände von Politik und Wirtschaf
 t. Und wie schließlich die neue Generation der Millennials die Politik er
 heblich unter Druck setzt\, weil sie ihre zukünftige Existenzgrundlage in
  Gefahr sieht.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\
 n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Schwarz rot grün - Die Geschichte der deutschen Umweltpolitik
DESCRIPTION:Straßen voller Autos und rauchende Schornsteine - das sind in 
 Nachkriegs-Deutschland Symbole des Fortschritts. Die Deutschen nehmen Smog
  und verschmutzte Flüsse billigend in Kauf. Hauptsache\, die Wirtschaft w
 ächst. Doch als Luft und Wasser immer schmutziger werden\, lassen sich di
 e Probleme nicht mehr ignorieren. \"Der Himmel über der Ruhr muss wieder 
 blau werden!\"\, fordert Willy Brandt 1961 in seinem Wahlkampf. Seine sozi
 al-liberale Regierung setzt zu Beginn der 70er Jahre ein Sofortprogramm f
 ür den Schutz von Luft und Wasser auf. Mit der Ölkrise wird dieser Polit
 ik ein schwerer Dämpfer verpasst: Während der Rezession treten die Inter
 essen der Industrie erneut in den Vordergrund. 1983 überrascht Schwarz-Ge
 lb unter Helmut Kohl mit einer ambitionierten Luftreinhaltepolitik - eine 
 Reaktion auf den Wahlerfolg der Grünen\, die zum ersten Mal in den Bundes
 tag eingezogen sind. Mit neuen Regelungen ergreift die Politik Maßnahmen\
 , die Deutschland in Europa zum Vorreiter für saubere Luft machen. In der
  DDR steht der Naturschutz schon in den 60ern in der Verfassung - doch das
  ist nur Fassade. Erich Honecker will über die Umweltpolitik die internat
 ionale Anerkennung der DDR vorantreiben. Zugleich leugnet die SED\, dass g
 ravierende Umweltprobleme überhaupt existieren. Dabei sind Smog\, Waldste
 rben und Wasserverschmutzung an vielen Orten unübersehbar. Immer mehr Bü
 rgerinnen und Bürger wollen die erschreckenden Zustände nicht länger hi
 nnehmen. Ihre Demonstrationen und Baumpflanzaktionen werden zu einer der K
 eimzellen des friedlichen Widerstands. Nach der Wiedervereinigung zeigt si
 ch das dramatische Ausmaß der Umweltschäden in den neuen Bundesländern.
  Doch wirtschaftliche Belange stehen wieder einmal an erster Stelle. Ander
 e Industriestaaten überholen die Bundesrepublik mit ihren Nachhaltigkeits
 strategien. Immer häufiger drohen der Bundesregierung Sanktionsmaßnahmen
  der EU\, weil sie Umweltschutzregelungen nicht umsetzt. Alois Glück\, da
 mals Staatssekretär im bayerischen Umweltministerium\, bedauert die Vers
 äumnisse: \"Mit dem Rückblick muss ich sagen\, dass wir\, unsere Generat
 ion\, dabei mächtig versagt hat auf Kosten jetzt der jungen Generation un
 d der Nachkommen.\" Als 2005 mit Angela Merkel eine ehemalige Umweltminist
 erin Kanzlerin wird\, gilt sie rasch als \"Klima-Kanzlerin\". Doch ausgere
 chnet sie macht den Atom-Ausstieg zunächst wieder rückgängig - bis der 
 GAU von Fukushima auch die promovierte Physikerin zur Abkehr von der Kerne
 nergie bewegt. Deutschland bleibt ein ambivalentes Land\, was Umweltschutz
  betrifft: mal wegweisend\, mal Musterschüler\, und dann doch wieder den 
 Schlüsselindustrien treu. \"Schwarz Rot Grün\" beleuchtet die Entwicklun
 g der deutschen Umweltpolitik vom Wirtschaftswunder bis heute - mit wichti
 gen Playern von damals\, wie den ehemaligen Umweltministern Klaus Töpfer 
 und Jürgen Trittin. Wir zeigen\, wie BürgerInnen für \"ihre\" Umwelt k
 ämpften\, gegen erhebliche Widerstände von Politik und Wirtschaft. Und w
 ie schließlich die neue Generation der Millennials die Politik erheblich 
 unter Druck setzt\, weil sie ihre zukünftige Existenzgrundlage in Gefahr 
 sieht.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalov
 o Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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 se-haus-am-rhein-10-2022
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SUMMARY:Rheinhotel Dreesen | Das Weiße Haus am Rhein
DESCRIPTION:Das Weiße Haus am Rhein\n\nIn seiner 130-jährigen Historie wa
 r das \"Rheinhotel Dreesen\" Ausflugslokal\, Nobelherberge\, Tanzschuppen\
 , Lieblingshotel Hitlers\, Verhandlungsort für den Weltfrieden\, KZ-Auße
 nstelle\, Flüchtlingsunterkunft\, Sitz des französischen Hochkommissars.
  Das Hotel am urdeutschen Strom und seine Menschen stehen auf Du und Du mi
 t der deutschen Geschichte - von der Kaiserzeit bis in die Bonner Republik
 . Der Chronologie der Ereignisse folgend\, erzählt der Film die Geschicht
 e des Hotels und seine Verknüpfung mit den historischen Wendepunkten.\n A
 us einem kleinen Ausflugslokal mit Rheinblick machte Inhaber Fritz Dreesen
  eines der ersten Grand-Hotels Deutschlands. Seit seiner Eröffnung im Jah
 r 1894 ist es ein Spiegel deutscher Geschichte: Reisekaiser Wilhelm II. so
 ll bei den zahlreichen Besuchen in seiner alten Universitätsstadt gern im
  Dreesen residiert und im heute noch existierenden Kastaniengarten Marschk
 apellen dirigiert haben. Paul von Hindenburg war hier ebenso zu Gast wie G
 ustav Stresemann\, Greta Garbo\, Hans Albers\, Charlie Chaplin - und Adolf
  Hitler.\n Das berühmt-berüchtigte Treffen zwischen Chamberlain und Hitl
 er in der Sudeten-Krise 1938 machte das Dreesen auch international bekannt
  als \"Hitlers Lieblingshotel\". Schon bald gehörten Fritz und Maria Dree
 sen zum inneren Zirkel um Adolf Hitler.\n Im Zweiten Weltkrieg wurde das R
 heinhotel zeitweise zur Außenstelle des KZ Buchenwald: \"Sonderhäftlinge
  des Führers\" waren hier untergebracht\, darunter die Schwester von Char
 les de Gaulle. Die Prominenz der hochrangigen Gefangenen soll Bad Godesber
 g vor den alliierten Bombenangriffen gerettet haben - ein durchaus beabsic
 htigter Effekt\, so will es die Legende: Der damalige Godesberger Bürgerm
 eister und Fritz Dreesen sollen sich den menschlichen Schutzschild gemeins
 am ausgedacht haben.\n Als die Amerikaner im Frühjahr 1945 schließlich a
 nrückten\, quartierte sich General Dwight D. Eisenhower im Dreesen ein - 
 was den Weinbeständen des Hauses nicht gut bekam. Bis das Dreesen 1952 de
 n Betrieb schließlich wieder aufnehmen konnte\, wurde es erst zum Flücht
 lingslager\, dann zum Sitz des französischen Hochkommissars umgewidmet.\n
  Mit der Wahl Bonns zur Bundeshauptstadt blieb auch das Dreesen weiter im 
 Fokus deutscher Geschichte: Adenauer verhandelte hier die Antwort auf die 
 Stalin-Note\, und immer wieder wurde das Rheinhotel zur Kulisse für inter
 nationale Kongresse\, bis sich die politische Bedeutung zum Ende der Bonne
 r Republik ausschlich. Seit dem Umzug der Regierung nach Berlin sind die G
 eschäfts- und Kongressgäste weitgehend ausgeblieben. Doch Anna-Maria Dre
 esen\, die das Hotel schon bald übernehmen soll\, hat bereits neue Pläne
  ...\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo 
 Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Mörder bevorzugt - Wie der BND NS-Verbrecher rekrutierte
DESCRIPTION:Der BND hat nicht nur einzelne schwer belastete NS-Täter besch
 äftigt. Die Anwerbung und Einstellung von Mördern und Schreibtischtäter
 n hatte von Anfang an System. Gerhard Sälter\, Mitglied der Unabhängigen
  Historikerkommission\, kann das bis weit in die 1960er Jahre nachweisen. 
 Er hat zehn Jahre lang geforscht\, dabei zahlreiche Akten und Personalakte
 n des Nachrichtendienstes einsehen können. Sein Fazit öffnet historisch 
 eine neue Dimension zum frühen BND. Die Organisation Gehlen\, ab 1956 dan
 n der BND\, habe zahlreiche Täter des Holocaust nicht trotz ihrer Verbrec
 hen rekrutiert\, sondern wegen ihres nachweislichen Einsatzes für das NS-
 Terrorregime. Hauptamtliche Mitarbeiter des Dienstes konnten seinen Erkenn
 tnissen nach sogar aus den Mitgliedern und leitenden Offizieren der Einsat
 zgruppen rekrutiert werden\, die während des Zweiten Weltkrieges den Holo
 caust in Osteuropa durchführten. Eine jüdische Ehefrau hingegen konnte e
 in Einstellungshindernis beim BND sein\, das gibt es Schwarz auf Weiß. Wi
 e konnte der Dienst nach Gründung der Bundesrepublik immer noch NS-Verbre
 cher der Strafverfolgung entziehen? Warum hat Adenauers Kanzleramt als Auf
 sichtsbehörde dem Entstehen nationalsozialistischer Netzwerke im BND tate
 nlos zugesehen? Welche Rolle spielte dabei Kanzleramtschef Hans Maria Glob
 ke? Und gehörte tatsächlich auch Alois Brunner dazu\, Eichmanns Gehilfe 
 bei den Deportationen in die Todeslager?\n Der Film zeigt schonungslos neu
 e\, erschreckende Erkenntnisse aus der Forschung in den Archiven des Bunde
 snachrichtendienstes. In keiner anderen bundesdeutschen Organisation oder 
 Behörde wurde in dieser Konsequenz an nationalsozialistischen Vorstellung
 swelten festgehalten und somit auch der Boden für rechtsextremistisches G
 edankengut kontinuierlich genährt. Wie stellt sich der BND heute dieser h
 istorischen Verantwortung? Die hr-Autorin Christine Rütten geht diesen Fr
 agen in ihrer Dokumentation nach.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://cal
 ovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kale
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SUMMARY:Mörder bevorzugt - Wie der BND NS-Verbrecher rekrutierte
DESCRIPTION:Der BND hat nicht nur einzelne schwer belastete NS-Täter besch
 äftigt. Die Anwerbung und Einstellung von Mördern und Schreibtischtäter
 n hatte von Anfang an System. Gerhard Sälter\, Mitglied der Unabhängigen
  Historikerkommission\, kann das bis weit in die 1960er Jahre nachweisen. 
 Er hat zehn Jahre lang geforscht\, dabei zahlreiche Akten und Personalakte
 n des Nachrichtendienstes einsehen können. Sein Fazit öffnet historisch 
 eine neue Dimension zum frühen BND. Die Organisation Gehlen\, ab 1956 dan
 n der BND\, habe zahlreiche Täter des Holocaust nicht trotz ihrer Verbrec
 hen rekrutiert\, sondern wegen ihres nachweislichen Einsatzes für das NS-
 Terrorregime. Hauptamtliche Mitarbeiter des Dienstes konnten seinen Erkenn
 tnissen nach sogar aus den Mitgliedern und leitenden Offizieren der Einsat
 zgruppen rekrutiert werden\, die während des Zweiten Weltkrieges den Holo
 caust in Osteuropa durchführten. Eine jüdische Ehefrau hingegen konnte e
 in Einstellungshindernis beim BND sein\, das gibt es Schwarz auf Weiß. Wi
 e konnte der Dienst nach Gründung der Bundesrepublik immer noch NS-Verbre
 cher der Strafverfolgung entziehen? Warum hat Adenauers Kanzleramt als Auf
 sichtsbehörde dem Entstehen nationalsozialistischer Netzwerke im BND tate
 nlos zugesehen? Welche Rolle spielte dabei Kanzleramtschef Hans Maria Glob
 ke? Und gehörte tatsächlich auch Alois Brunner dazu\, Eichmanns Gehilfe 
 bei den Deportationen in die Todeslager? Der Film zeigt schonungslos neue\
 , erschreckende Erkenntnisse aus der Forschung in den Archiven des Bundesn
 achrichtendienstes. In keiner anderen bundesdeutschen Organisation oder Be
 hörde wurde in dieser Konsequenz an nationalsozialistischen Vorstellungsw
 elten festgehalten und somit auch der Boden für rechtsextremistisches Ged
 ankengut kontinuierlich genährt. Wie stellt sich der BND heute dieser his
 torischen Verantwortung? Die hr-Autorin Christine Rütten geht diesen Frag
 en in ihrer Dokumentation nach.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calov
 o.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalend
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DESCRIPTION:Der BND hat nicht nur einzelne schwer belastete NS-Täter besch
 äftigt. Die Anwerbung und Einstellung von Mördern und Schreibtischtäter
 n hatte von Anfang an System. Gerhard Sälter\, Mitglied der Unabhängigen
  Historikerkommission\, kann das bis weit in die 1960er Jahre nachweisen. 
 Er hat zehn Jahre lang geforscht\, dabei zahlreiche Akten und Personalakte
 n des Nachrichtendienstes einsehen können. Sein Fazit öffnet historisch 
 eine neue Dimension zum frühen BND. Die Organisation Gehlen\, ab 1956 dan
 n der BND\, habe zahlreiche Täter des Holocaust nicht trotz ihrer Verbrec
 hen rekrutiert\, sondern wegen ihres nachweislichen Einsatzes für das NS-
 Terrorregime. Hauptamtliche Mitarbeiter des Dienstes konnten seinen Erkenn
 tnissen nach sogar aus den Mitgliedern und leitenden Offizieren der Einsat
 zgruppen rekrutiert werden\, die während des Zweiten Weltkrieges den Holo
 caust in Osteuropa durchführten. Eine jüdische Ehefrau hingegen konnte e
 in Einstellungshindernis beim BND sein\, das gibt es Schwarz auf Weiß. Wi
 e konnte der Dienst nach Gründung der Bundesrepublik immer noch NS-Verbre
 cher der Strafverfolgung entziehen? Warum hat Adenauers Kanzleramt als Auf
 sichtsbehörde dem Entstehen nationalsozialistischer Netzwerke im BND tate
 nlos zugesehen? Welche Rolle spielte dabei Kanzleramtschef Hans Maria Glob
 ke? Und gehörte tatsächlich auch Alois Brunner dazu\, Eichmanns Gehilfe 
 bei den Deportationen in die Todeslager? Der Film zeigt schonungslos neue\
 , erschreckende Erkenntnisse aus der Forschung in den Archiven des Bundesn
 achrichtendienstes. In keiner anderen bundesdeutschen Organisation oder Be
 hörde wurde in dieser Konsequenz an nationalsozialistischen Vorstellungsw
 elten festgehalten und somit auch der Boden für rechtsextremistisches Ged
 ankengut kontinuierlich genährt. Wie stellt sich der BND heute dieser his
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DESCRIPTION:Aktuell keine weiteren Details zu dieser Ausstrahlung verfügba
 r.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Ka
 lender entfernen? Anleitung: calovo.de/kalender-entfernen
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SUMMARY:Das Massaker im Arnsberger Wald
DESCRIPTION:März 1945\, kurz vor Kriegsende. Es herrscht Chaos in Deutschl
 and und im westfälischen Arnsberger Wald passiert etwas Grausames: Wehrma
 cht\, SS und Zivilisten ermorden kaltblütig 208 Zwangsarbeiterinnen und Z
 wangsarbeiter - darunter drei Kinder.\n Fast 80 Jahre später ist das Mass
 aker noch immer gegenwärtig: Der Archäologe Manuel Zeiler gibt einem Bag
 ger-Fahrer Zeichen\, es geht um Zentimeter. Vorsichtig werden Erdschichten
  abgetragen\, dann kommen die Leichenspürhunde. Es läuft die Suche nach 
 den letzten sieben\, noch vermissten Leichen am Tatort des NS-Verbrechens.
 \n Der Film \"Die Massaker im Arnsberger\" dokumentiert und erzählt die G
 eschichte der Opfer und der Täter. Es geht um Mord\, Schuld\, Sühne und 
 die Aufdeckung der letzten Geheimnisse eines Verbrechens\, das die Region 
 noch heute beschäftigt.\n Zum Kriegsende leben acht Millionen Fremde im L
 and. Die meisten von ihnen sind keine Kriegsgefangenen\, sondern Ziviliste
 n\, von den Deutschen aus den eroberten Gebieten ins Reich verschleppt. Vo
 r allem Frauen und Kinder aus dem Osten werden gezwungen\, für die Deutsc
 hen zu arbeiten. Der Krieg ist verloren\, deshalb sollen sie verschwinden.
 \n Als die US-Armee ins Sauerland einrückt\, findet sie die Leichen von 2
 08 Männern\, Frauen und Kindern\, die aus Polen und der Sowjetunion stamm
 en. In den 1950er-Jahren kommt es zu mehreren Prozessen am Arnsberger Land
 gericht gegen sechs der Haupttäter. Sie werden entweder freigesprochen od
 er kommen mit niedrigen Strafen davon.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https:
 //calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Kalender entfernen? Anleitung: calovo.de
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 schichte-n-12-2022
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SUMMARY:#unterAlmans | Migrantische Geschichte(N)
DESCRIPTION:Migrantische Geschichte(N)\n\nSalwa Houmsi trifft Menschen\, di
 e in den letzten 70 Jahren nach Deutschland kamen. Sie erzählen ihre Gesc
 hichte von Deutschland Ost und West als zweiter Heimat\, von ihren Hoffnun
 gen und Enttäuschungen. Sie tauschen sich aus über Wut\, Heimat und die 
 Frage\, was Deutschsein für sie bedeutet. Was Einwanderungsland in Wahrhe
 it heißt\, wo Rassismus salonfähig war und ist und ob sie sich anders he
 imisch fühlen als ihre Großeltern\, die ersten Einwanderer. Salwa Houmsi
 \, gerade ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis und Moderatorin von
  \"13 Fragen\" und \"Aspekte\"\, geht der Frage nach\, was man aus den Eta
 ppen der Vergangenheit mitnehmen kann und ob und unter welchen Voraussetzu
 ngen Deutschland in Zukunft mit Stolz sagen kann: \"Wir sind ein Einwander
 ungsland und das ist auch gut so!\" Es wird eine bunte\, generationenüber
 greifende\, emotionale Reise durch die Jahrzehnte.\n Comedian Özcan Cosar
  macht auf der Bühne Witze über gute und schlechte Ausländer und erzäh
 lt\, wie es in den 90er Jahren noch völlig normal war als \"Scheiß Türk
 e\" angefeindet zu werden. Politikerin Aminata Touré erklärt\, dass ihre
  Heimat selbstverständlich Schleswig-Holstein ist und wie sie Menschen er
 mutigen will\, aus den Schubladen auszubrechen\, in die sie gesteckt werde
 n. Ata Canani hat schon in den 1980er Jahren die Probleme der Gastarbeiter
  besungen - sogar bei Biolek im Fernsehen. Heute steht er immer noch auf d
 er Bühne und fordert: \"Auch wenn wir in Hanau erschossen werden: Deutsch
 land ist auch unsere Heimat\, wir sind ein Teil von Deutschland!\" Daniel 
 Magel kommt aus Kasachstan nach Bremen und muss erleben\, dass er sich zwa
 r als Deutscher fühlt\, das viele aber anders sehen. Huong Trute erlebt a
 ls Kind den Vietnamkrieg und nutzt die Chance\, für eine Ausbildung in di
 e DDR zu gehen. Hautnah erlebt sie\, wie zu Wendezeiten Tausende vietnames
 ische Vertragsarbeiter der DDR von ost- und westdeutscher Politik einfach 
 vergessen wurden. Heute betreibt sie ein Restaurant in Wernigerode und ist
  eigentlich rundum zufrieden - wenn da nicht ein Drohbrief wäre ...\n Es 
 geht um die Menschen\, die eine Migrationsbiographie haben und also \"unte
 r Almans\" - inmitten einer biodeutschen Mehrheitsgesellschaft - leben. Ih
 re Erfahrungen eröffnen eine neue Perspektive auf deutsche Geschichte. Si
 e erzählen\, warum ihre Eltern\, die oft als \"Gastarbeiterinnen und Gast
 arbeiter\" in die Bundesrepublik\, kamen\, eben nicht\, wie vorgesehen\, i
 n ihre Heimat zurückkehren konnten oder wollten. Auch wenn man ihnen die 
 Politik inmitten der Wirtschaftskrise der 80er Jahre dafür einiges an Gel
 d geboten hatte. Sie erzählen auch\, wie nach der Wende die rassistische 
 Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten stärker wurde und wie sie unter
  der Gewalt gelitten haben. Sie beschreiben\, wie sich eine \"Kopftuch-Deb
 atte\" und antimuslimischer Rassismus ganz konkret in ihrem Alltag auswirk
 t\, weil sie keinen Job und keine Wohnung finden. All diese persönlichen 
 Geschichten trägt Salwa Houmsi zusammen und formuliert daraus Fragen. Wie
  können durch Migration zerrissene Familien dieses Trauma überwinden und
  im Einwanderungsland eine Heimat finden? Was ist der gesellschaftliche N
 ährboden für Rassismus und wie kann man loswerden? Was muss ein Land den
  Eingewanderten bieten\, damit sie sich sicher fühlen? Und wie umfassend 
 nutzt Deutschland das große Potenzial von Menschen mit Migrationsgeschich
 te?\n Antworten sucht Salwa bei Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet
 : Naika Foroutan (dt. Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung)\
 , Ozan Zakariya Keskinkiliç und Marina Weisband erläutern im Gespräch m
 it Salwa Houmsi Zusammenhänge\, geben Lösungsansätze - und Prognosen. D
 ie deutsche Gesellschaft wird sich unweigerlich globalisieren\, doch das w
 ird nicht ohne Widerstand aus dem rechten Spektrum geschehen. Was also tun
 ?\n Doch es gibt nicht nur die schlechten Erfahrungen\, zerplatzte Träume
  und angestaute Frustration. Es gibt auch Menschen\, die in Deutschland gl
 ücklich geworden sind\, die hier ein Zuhause gefunden und die Ziele in ih
 rem Leben erreicht...
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 r.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo Ka
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SUMMARY:1923! Der lange Schatten der Inflation
DESCRIPTION:Die Inflation - ein Schreckgespenst. Das Gespenst weckt besonde
 rs in Deutschland tief verwurzelte Ängste. Aus einer aktuellen Umfrage ge
 ht hervor\, dass 40 Prozent der befragten Deutschen aktuell die Inflation 
 als größte Sorge betrachten. Erst danach folgten der Ukraine-Krieg\, die
  Corona-Pandemie und der Klimawandel.\n Die Ängste vor einer Inflation wu
 rden vor Generationen gesät: Die Hyperinflation von 1923 ist fast 100 Jah
 re her und hat sich dennoch bis heute tief ins kollektive Gedächtnis der 
 Deutschen gefressen. Sie wurde zu dem wirtschaftlichen Urerlebnis\, das bi
 s heute den Umgang mit Geld prägt. Die Radio-Bremen-Autoren Susanne Brahm
 s und Rainer Krause begeben sich in \"Geschichte im Ersten: 1923! Der lang
 e Schatten der Inflation\" auf Spurensuche bei Wirtschaftsexperten\, Histo
 rikern und in Familiengeschichten: Was kann man aus der Geschichte lernen?
 \n Die Geldentwertung von 1914 bis 1923 war eine der radikalsten einer gro
 ßen Industrienation. Vier Billionen zweihundert Milliarden Mark waren am 
 15. November 1923 gerade mal einen US-Dollar wert. Die Inflation von 1923 
 lag bei über 29.000 Prozent und vernichtete Sparguthaben\, Vermögen\, Re
 nten und Existenzen.\n Das hat sich tief ins kollektive Gedächtnis der Fa
 milien gegraben. Bei Bremen hält eine Familie eine Standuhr in Ehren\, di
 e die Großmutter 1923 noch eben schnell für 80 Millionen Mark gekauft ha
 t. Ein Münchner erzählt\, dass ihn seine Eltern in der Notzeit 1923 einf
 ach bei einem Bauern abgegeben haben\, weil sie ihn nicht mehr ernähren k
 onnten - er sah sie nie wieder. Dass ein Anzug beim Schneider an einem Tag
  eine Summe kostete\, für die man am Tag drauf nur noch die Knöpfe bekam
  - das sind Geschichten\, die von Generation zu Generation weitergegeben w
 urden. Vor allem in den großen Städten führte die Inflation zu großer 
 Not - konnten sich die Stadtbewohner doch nicht selbst versorgen. Doch es 
 gab auch Profiteure: Schieber\, Schwarzmarkthändler\, Besitzer von Devise
 n erlebten ihre große Stunde. \"Für nen Dollar in der Tasche gabs nicht 
 halb\, es gab ganz Berlin zu kaufen!\"\, erzählt Historiker Björn Weigel
 .\n Überraschende Erkenntnis: Die Deutschen haben unverdrossen schon kurz
  nach der Inflation 1923 wieder ihr Geld auf die Bank getragen. \"Sparwund
 er\" nannten das die Zeitgenossen und rieben sich erstaunt die Augen.\n Es
  halten sich viele Mythen rund um diese Inflation. Sind tatsächlich die A
 rmen am stärksten betroffen gewesen oder hat die Inflation die Schere zwi
 schen arm und reich verringert? War die Inflation von Anfang an eine Katas
 trophe oder hat sie womöglich dabei geholfen\, die Wirtschaft im Deutsche
 n Reich nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufzubauen? War die Inflation Urs
 ache für die Machtergreifung der Nazis? Und: Wiederholt sich die Geschich
 te gerade? Welche Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten gibt es zwischen 
 der Inflation heute und der von 1923?\n Die Radio-Bremen-Autoren Susanne B
 rahms und Rainer Krause begeben sich auf Spurensuche in Archiven und Famil
 ienerinnerungen. Sie besuchen Händler\, für die die riesengroßen Inflat
 ionsscheine ein gutes Geschäft sind\, vor allem in China! Am Grab von Wal
 ter Rathenau auf dem Waldfriedhof von Oberschöneweide besprechen sie\, wa
 rum die Ermordung des damaligen Außenministers die Inflation weiter anhei
 zte \"Die Ermordung von Walter Rathenau hat im Grunde auch die Ermordung d
 er Mark bedeutet\"\, sagt Fondsmanager und Buchautor Georg von Wallwitz.\n
  Und sie klären mit Social Media-Influencer Robin Kiera und anderen Finfl
 uencern\, ob für sie heute die historische Inflation noch Lehren bereith
 ält.\n\n\n\n\nAnbieter-Impressum: https://calovo.de/impressum\n\n\ncalovo
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